BMI ausrechnen – Infos zum Body-Mass-Index

Wer seinen BMI ausrechnen möchte, bestimmt das Verhältnis der Körpergröße zum Gewicht, wobei eine einfache Formel zur Berechnung genutzt wird.


Der BMI wird folgendermaßen berechnet: BMI = Körpergewicht/Körpergröße²

Das Ergebnis, bzw. den BMI-Wert kann man nun in die Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Fettsucht einteilen, wobei der BMI lediglich als Anhaltspunkt dient und keinesfalls als hundertprozentiger Indikator für das Idealgewicht dient, da weder das Verhältnis von Muskelmasse zu Fett, noch das Alter oder individuelle Figur-Faktoren berücksichtigt werden. Welche Werte jedoch im Allgemeinen Geltung haben, wird nachfolgend aufgeführt.

Der BMI-Wert – Bewertung des BMI

Der errechnete BMI-Wert lässt sich in folgende Kategorien einordnen:

  • BMI unter 18,5: Untergewicht
  • BMI zwischen 19 und 25: Normalgewicht
  • BMI zwischen 25,5 und 29,5: Übergewicht
  • BMI über 35: Fettsucht

Wenn der BMI zu hoch ist:

Um den BMI und das Gewicht dauerhaft zu senken, helfen nur eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit viel Bewegung und Sport. Radikale Diäten können kurzfristig beim Abnehmen helfen, führen in der Regel aber zum gefürchteten Jojo-Effekt. Sinnvoller ist es, sich gesund zu ernähren und im Zweifel einen Arzt oder Ernährungsberater zu kontaktieren um einen geeigneten und individuellen Ernährungsplan aufzustellen, der sich auch auf lange Sicht tatsächlich durchhalten und realisieren lässt.

Der BMI ist zu niedrig:

Sollte der BMI unter 18,5 liegen, kann dies ein Anzeichen für Untergewicht oder sogar Magersucht bzw. Bulimie sein. Auch hier gilt es, sein Essverhalten genau zu analysieren und auf den Nährgehalt zu überprüfen. Aber auch in diesem Fall ist der BMI lediglich ein Richtwert, der als alleinige Kennzahl nicht aussagekräftig bezüglich Figur und Gesundheit ist.

Der Einfluss der Zahlen

Da sich Menschen stark von Zahlen beeinflussen lassen, ist oft auch das Wohlfühlempfinden vom BMI abhängig und verschlechtert sich in den meisten Fällen, sobald eine Norm-Abweichung vorliegt. Medizinische Untersuchungen belegen jedoch, dass der BMI nicht zur Bewertung von Krankheitsrisiken aufgrund von Übergewicht ausreicht, da er weder Fett noch Muskeln und deren Verteilung berücksichtigt. Besonders Leistungssportler können aufgrund des Muskelanteils weit entfernt vom Ideal-Wert liegen.

Ähnliche Berichte:

© 2013 Fitnessweek