2. Aug

Die Ernährungspyramide: Wieviel Baststoffe brauche ich?

Die Nahrungspyramide zeigt uns mit einer graphischen Darstellung, wie viel wir täglich an Lebensmitteln benötigen. In der Lebensmittelpyramide unten abgebildete Lebensmittel benötigen wir am häufigsten, weiter oben dargestellte Nahrungsmittel in geringerer Menge. Viele Einrichtungen haben die Ernährungspyramide dabei an ihre eigenen Erkenntnisse angepasst.


In der Ernährungspyramide werden die typischen Lebensmittelbestandteile Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe aufgelistet. Die bekannteste stammt vom Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten, aber auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine eigene Nahrungspyramide herausgegeben. In den neusten Entwicklungen gerät eine Kohlenhydrate basierte Ernährung immer mehr in die Kritik.

Mengenangaben der modernen Lebensmittelpyramide

Die moderne Lebensmittelpyramide geht davon aus, dass zwischen der Menge der Lebensmittel ein ausgewogenes Verhältnis bestehen muss. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung veröffentlichte 2005 eine Pyramide, in der Obst und Gemüse die kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel von Platz eins verdrängt hatte. Insgesamt sollten sie 43 Prozent der Ernährung, Kohlenhydrate 26 Prozent, Milchprodukte 18 Prozent, tierische Proteine 7 Prozent und Fette 2 Prozent der Ernährung ausmachen. Somit sollte man 4 mal täglich Getreideprodukte wie Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Hülsenfrüchte essen. Darüber hinaus benötigt man 2-3 mal täglich Gemüse und 2 mal täglich Obst und Milchprodukte. Eier und Fleisch sollte man 2-3 mal die Woche essen und Fisch circa 1-2 mal die Woche.

Obst und Gemüse – Die neue Basis der Nahrungspyramide

Die Lebensmittelpyramide sagt heute, dass man 2 mal täglich Obst und 3 mal täglich Gemüse essen sollte. Obst und Gemüse enthält viele gesunde Stoffe und in der Regel wenig Kalorien. Mindestens 250g Obst und 400g Gemüse fördern das Wohlbefinden und lassen sich mit jeder Mahlzeit kombinieren. Dennoch gibt es hier kritische Stimmen. Eine europäische Studie beobachtete eine halbe Million Menschen acht Jahre lang auf Krebserkrankungen und konnte keine signifikante Schutzwirkung von Obst und Gemüse darstellen.

Ernährungspyramide: Reichlich gesunde Ballaststoffe

Kohlenhydrate galten bisher immer als Grundlage einer guten Ernährung. Dabei ist es besonders wichtig, dass man neben Mineralstoffen, Vitaminen und Kohlenhydraten auch reichlich Balaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zu sich nimmt. Grundsätzlich gilt, dass Sie Kartoffel, Cerealien, Brot, Reis und Nudeln immer im Urzustand, also Getreide als volles Korn genießen sollten, da dieses eine hohe Nährstoffdichte aufweist.

Ernährungspyramide Empfehlungen zu Milch, Eiern, Fleisch und Fisch

Die Ernährungspyramide sagt, dass Milchprodukte täglich auf dem Speiseplan stehen sollten, um den Bedarf an hochwertigen Eiweißen und Calcium zu decken. Dabei sollte man auf 250g Milch oder Joghurt und 2-3 Scheiben Käse kommen und möglichst die fettärmste Variante wählen. Fleisch Wurst und Eier gehören 2-3 mal die Woche auf den Speiseplan, da sie wichtiges Eiweiß, Eisen und andere Nährstoffe enthalten. Auch hier gilt: Möglichst wenig Fett. Vor allem im Seefisch stecken viele Omega-3-Fettsäuren. Das in ihnen enthaltene Jod kann jedoch in Übermaßen auch schädlich wirken. Vegetarier und Veganer müssen gerade bei dieser Gruppe aufpassen, dass Sie sie durch eisenhaltige Produkte wie rote Beete und eiweißreiche Kost wie Soja, Hülsenfrüchte und Nüsse ist.

Fett und Zucker – die Spitze der Lebensmittelpyramide

Öle, Fette und Zucker bilden die Spitze der Lebensmittelpyramide. Fettsäuren sind jedoch überlebensnotwendig um Hormone bilden und Zellwände aufbauen zu können. Fett löst auch einige Vitamine wie Vitamin A und schützt unsere Organe. Aufgrund der vielen Kalorien braucht man jedoch nur 1-2 Esslöffel (mit vielen ungesättigten Fettsäuren) täglich. Süßes darf gegessen werden, eine Portion täglich ist in Ordnung.

Die Ernährungspyramide: Wieviel Baststoffe brauche ich?

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