Hot Yoga – Bikram-Yoga bei bis zu 40 Grad Celsius

Durch Bikram Yoga werden effektiv Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft trainiert. Es lohnt sich wirklich, sich über die heißeste Yoga-Art näher zu informieren.

Hot-Yoga: Beim Bikram-Yoga fließt der Schweiß ©Flickr/ tiffany assman

In einem Bikram-Studio hat die Atmosphäre in der Regel etwas Entspanntes und Angenehmes. Es wird zuerst eine Matte genommen und dann wird ein gemütliches Plätzchen gesucht. Der Raum ist bereits zu Beginn kuschelig warm.

Pranayama-Atmung zum Aufwärmen

Eine gute Aufwärmübung für das Hot Yoga ist die Pranayama-Atmung. In dem gesamten Körper werden dann die Muskeln geweckt und der Kreislauf wird stimuliert. Häufig gibt es viele Standübungen, welche überwiegend für die Balance dienen.

Die unbeholfene Haltung stählt die Oberschenkel, mit der Pada-Hasthasana Stellung wird die Wirbelsäule gedehnt und die Leute biegen sich zum Halbmond. Aus zwei Sets besteht jede Haltung und dazwischen wird entspannt und die Muskulatur kurz gelockert

Trainingsraum hat mindestens Körpertemperatur

Der Name Hot Yoga kommt nicht einfach so, denn es wird tatsächlich viel Flüssigkeit ausgeschwitzt, nachdem die Trainingsstädte auf die Körpertemperatur erhitzt wird. Der Erfinder der auf Yoga basierenden Trainings-Methode hatte dies auch genau so vor, denn er teilte mit, dass ein Schmied schließlich auch Eisen ins Feuer hält.

Durch die Wärme wird die Muskulatur geschmeidiger und dies wirkt sich auf den Bewegungsapparat schonender und sanfter aus. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch Stoffwechsel und Durchblutung angeregt werde. Außerdem entgiftet der Körper und es wird oxidativer Stress abgebaut. Die Hitze kurbelt auch die Verbrennung von Fett an und damit können überflüssige Pfunde verloren werden. Es wird um die Wette geschwitzt und dies für das eigene Wohlbefinden.

Serien-Übungen mit Fokus auf Wirbelsäule und Rücken

Das System bei Bikram ist durch und durch ausgefeilt und so gibt es eine Serie von mehr als 25 körperlichen Übungen. Der Ursprung befindet sich dabei im Hatha Yoga. Bei der Form des Yogas wird auf die Wirbelsäule viel Wert gelegt. Von oben bis unten und in den unterschiedlichsten Stellungen wird der Rücken gekräftigt.

Für jeden ist Hot Yoga geeignet, egal ob Fortgeschrittener oder Anfänger und egal ob alt oder jung. Die Devise lautet, dass es nie zu schlimm und nie zu spät sein kann. Keiner ist dafür zu krank oder auch zu alt. Für Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft ist Bikram Yoga eine sehr tolle Kombination. Die Yoga-Form ist ohne Singsang eher sportlich und so ist es besonders für Spirituelle und Anfänger geeignet. Bereits nach drei bis vier Stunden werden erste Erfolge bemerkt und am besten wäre es, wenn pro Woche zweimal Bikram ausgeübt wird.

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